Vor ein paar Tagen war ich auf einem Unternehmensevent eingeladen. Veranstaltungen, auf welchen Unternehmen sich oder ihre neuen Produkte präsentieren, erfreuen sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Vielfach empfehlen Marketingfachleute, diese Art der Übermittlung der Werbebotschaft, nämlich über meinungsbildende Klein-Communities, großen Plakataktionen vorzuziehen. Der Vorstand bzw. die Geschäftsführung des gastgebenden Unternehmens lädt wichtige Kunden und/oder Journalisten und andere Multiplikatoren sowie Prominente ein, um für das eigene Unternehmen, für ein besonderes Produkt oder für eine bestimmte Idee vor dem ausgewählten, möglichst „erlesenen“ Publikum zu werben. Die eingeladenen Gäste sollen als Sympathisanten des Unternehmens, als Kenntnisträger des Produkts oder als Weiterverbreiter der Idee gewonnen werden.
T-Online veranstaltete neulich zum Beispiel ein Event zur Einführung eines besonderen Handydienstes, BMW zur Vorstellung einer neuen Limousine, die Landesvertretung von Hessen zur Vorstellung einer Förderinitiative und ich tu es mit meinen Stil-Salons auch, damit die Berliner wissen, dass ich ihnen und anderen mit meinen Seminaren Stil und Etikette beibringen möchte.
Die großen Veranstaltungen dieser Art werden längst nicht mehr von den gastgebenden Unternehmen selber, sondern von Eventagenturen ausgerichtet, die in den letzten 15 Jahren wie Pilze aus der Erde geschossen sind und sich darin überbieten, solche Veranstaltungen so zu gestalten, dass die Gäste möglichst viel und möglichst etwas Besonderes erleben, und die Werbebotschaft wird „eingepackt“ in allerlei, manchmal gar in kirmeshafte Erlebnisse.
Die Professionalisierung der Planung und der technischen Durchführung solcher Events durch derartige Agenturen hat dazu geführt, dass alles, was eine Eventagentur dazutun kann, mit großer Sorgfalt geplant und mit eindrucksvoller Professionalität abgewickelt wird. Das betrifft insbesondere den Rahmen, also den Ort der Veranstaltung, Location genannt, mit Ausstattung, Beleuchtung und Beschallung, die Bewirtung und die Art der Präsentation, die den Gästen die Botschaft vermittelt.
Trotzdem wird mit der Professionalisierung der Gestaltung solcher Veranstaltungen, die diese Events häufig zu sehr kostspieligen Ereignissen macht, die gewünschte Wirkung nicht vergrößert, manchmal überhaupt nicht erzielt. Auf der Strecke bleiben das Persönliche, die Herzlichkeit, die so viel ausmachen kann:
Wie häufig wird der Gast zwar von hübschen und reizend angezogenen Hostessen, aber nicht vom Gastgeber oder dessen Repräsentanten begrüßt? Dabei ist die Begrüßung und die Vorstellung der Gäste untereinander bzw. die Vorstellung der Kollegen gegenüber den Gästen oberste Gastgeberpflicht. Mit der Wahrnehmung dieser vornehmen Pflicht zeigt der Gastgeber erst feines Benehmen und guten Stil.
Statt einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde durch denjenigen Vertreter des gastgebenden Unternehmens, der den jeweiligen Gast kennt (einer kennt ihn immer, und man hat ja eine Gästeliste und weiß, wer voraussichtlich kommt), bekommt der Eventteilnehmer allenfalls ein Namensbapperl aufs Revers geklebt.
Manchmal gibt es noch nicht einmal eine Ansprache durch den Gastgeber. Die Kunden sollen sich bitteschön selber amüsieren bzw. durch die bei der Eventagentur eingekauften Show-Effekte bespaßt werden. Schließlich gibt es alles an Essen und Getränken, die raffiniertesten und farbenfreudigsten Cocktails und „fliegende“ Speisen schon auf dem Löffel mit Rundgriff mundgerecht serviert.
Die Mitarbeiter des gastgebenden Unternehmens stehen indessen häufig in einer Ecke des Raumes an einem Stehtisch zusammen und amüsieren sich ohne die lästigen Kunden köstlich. Diesen lernen sie nicht kennen.
Der Kunde seinerseits nutzt indessen auch nur selten so ein Event effizient als Plattform zur Vergrößerung seines persönlichen Netzwerks oder gar zu diskreten Anbahnung von für ihn nützlichen Geschäftsterminen.
Beide Seiten, Gastgeber und Gäste, nutzen den kostspieligen Abend nicht, obwohl es nur weniger Anstrengungen beider Seiten bedürfte, um solch eine Veranstaltung
zum großen Erfolg für den Gastgeber
und zu einer interessanten Anbahnungsmöglichkeit für den geladenen Teilnehmer
zu machen. Genau hierauf zielt mein Seminar „Kundenevents richtig nutzen“
Ich bringe Ihnen in diesem Vier-Stunden-Seminar bei, Kundenevents als Gastgeber zielorientiert zu organisieren und trainiere Sie und Ihre Mitarbeiter für den richtigen Auftritt auf dem Event. Außerdem zeige ich Ihnen, wie Sie als Gast sicher auftreten und neue Netzwerkchancen erkennen und optimal nutzen.
Themenumfang:
· Sinn und Nutzen eines Kundenevents
· Optimaler Ablauf
· Begrüßung / Vorstellung
· Optimierung der „Key-Botschaft“
· Fördernde Umgebung für Networking schaffen
· Konkret: Wie vereinbare ich Businesstermine auf einem Event?
· Die Gastgeberrolle ernst genommen
Sie lernen, als Gastgeber eines Events
Ihre Mitarbeiter optimal auf das Event vorzubereiten,
sie zu Betreuern einzelner VIP-Gäste zu trainieren,
sie zu schulen, wie echte Stellvertreter der Geschäftsführung aufzutreten
und als Repräsentanten Ihrer Unternehmung zu agieren
und so Ihr Event für die Kunden, die Gäste Ihres Events, nicht nur zu einem beeindruckenden, sondern vor allem auch zu einem Ereignis zu machen, auf welchem diese Kunden in ihren Mitarbeitern Freunde gewonnen haben.
Sie lernen, als Gast eines Events
· das Event als Networking-Plattform zu nutzen
· wie sie an einem Abend zehn neue, für Sie wichtige Kontakte machen
· wie sie herausfinden, wer für Sie wichtig ist
· wie Sie gezielt mit der Ansprache Ihnen wichtiger Persönlichkeiten beginnen
· wie sie mit Eleganz den Gesprächspartner neugierig auf Ihren späteren Besuch machen
· was Sie machen müssen, um selbstverständlich eine Termineinladung zu erhalten
· wie sie diese Verständigung auf den Termin absichern
· wie sie das Gespräch so nachbereiten, dass Sie später den Termin auch konkretisieren können.
Nehmen Sie mich beim Wort und nutzen Sie die Events besser für Ihr Geschäft!








